Die einfache Martingale

Es wird auf eine Farbe gesetzt, bei Gewinn wird beim nächsten Spiel wieder der Grundeinsatz auf diese Farbe gesetzt, bei Verlust wird der Einsatz solange verdoppelt bis die gesetzte Farbe wieder kommt und gewinnt, danach wird wieder der Grundeinsatz von 10 Euro gespielt.

Gesetz wird auf Schwarz (Grundeinsatz 10 Euro), nach Verlust wird der Einsatz verdoppelt. Nach einem Gewinn wird mit dem Grundeinsatz von 10 Euro weiter gespielt.


Rot

Schwarz

Satz  10 Euro

Gewinn/Verlust

Gesamt

X

 

10 Euro

-10 Euro

-10 Euro

X

 

20 Euro

- 20 Euro

- 30 Euro

 

X

40 Euro

+ 40 Euro

+ 10 Euro

X

 

10 Euro

- 10 Euro

0  Euro

 

X

20 Euro

+ 20 Euro

+ 20 Euro

X

 

10 Euro

- 10 Euro

+ 10 Euro

X

 

20 Euro

- 20 Euro

- 10 Euro

X

 

40 Euro

- 40 Euro

- 50 Euro

 

X

80 Euro

+ 80 Euro

+ 30 Euro



Progressions-Schema bei einer langen Folge von Rot und einem Einsatz von 10 Euro "10-20-40-80-160-320-640-1280-2560-5120-10240"


Vorteil der Progression:
Ohne Limit und Zero könnte man theoretisch immer Gewinnen.

Nachteil :
eine lange Folge von Rot würde zu einem Totalverlust führen. Entweder ist das Kapital zu Ende oder das Limit wird ereicht. Ein Problem mathematischer Systeme können bekanntlich längere Verlustserien sein, die trotz geringer Wahrscheinlichkeit immer wieder beim Spielbetrieb auftreten. Ausgehend von einem in Deutschland verbreiteten, von den Casinos festgelegten Satzlimit von 1400 Stück auf Einfache Chancen, könnte z.B. eine einfache 'Martingale' (Sätze: 1-2-4-8-16-32-... bis zum Gewinn) eine 11-er Verlustserie überstehen. Die Wahrscheinlichkeit eines positiven Gewinnsaldos nach 1000 gespielten Coups bis Serienende beträgt bei der Martingalen aber trotzdem nur 73%(!), weil innerhalb dieser Satzstrecke durchaus eine solche Serie eintreffen kann.


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